Ausbildungen / Ladungssicherung

Ladungssicherung nach VDI 2700a

Das Thema Ladungssicherung nimmt heute und auch in Zukunft einen immer gewichtigeren Stellenwert ein.

Beinahe täglich liest man von Unfällen, welche Ihre Ursache in ungesicherter oder mangelnder Ladungssicherung finden. Als fast normal wird die Tatsache empfunden, dass LKW Ihre Ladung verlieren oder Spanngurte auf der Fahrbahn liegen. Dies birgt enorme Gefahren für alle, die auf unseren Straßen unterwegs sind.
Ein Beleg für die Wichtigkeit ist auch, dass einer der fünf Teile der "Pflicht- Weiterbildung" sich mit diesem Thema beschäftigt. 
Die aktuellen Termine erfragen Sie bitte unter 0800 - 299 32 37 oder durch eine kurze eMail über unser  Kontaktformular.
Terminwünsche oder Fortbildung in Ihrem Unternehmens? Sprechen Sie uns an - auch hierfür gibt es einen Weg.

Unsere Ausbildungen zum Thema beinhalten einen theoretischen Teil und einen praktischen mit Ladungssicherungsübungen und Fahrversuchen. Hier werden verschiedene Güter wie Stahl- Betonteile, Paletten mit Steinen oder andere "Gewichte"  gesichert und mit einer Gefahrbremsung gebremst.
Rechtliche Grundlage:
In der StVO im § 22 Ladung heist es, "[...]die Ladung und Geräte zur Sicherung sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen kann. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten.[...]"
Der VDI (Verband Deutscher Ingenieure) verfasst Regelwerke zum Thema. Diese werden durch Fachgremien beraten und in Fahrversuchen getestet. Das Grundlagenwerk Ladungssicherung der VDI hat sich bewährt und versteht sich heute als "anerkannte Regel der Technik". Eine Empfehlung zum Ausbildungsinhalt bezüglich der Ladungssicherung gibt der VDI ebenfalls heraus. 
Um an der "Wurzel" mit der Ausbildung zu beginnen, diese sinnvoll aufzubauen und auf die verschiedensten Ladegüter zu beziehen, stützen wir unsere Ausbildung auf die "VDI Blatt 2700a". Dieses beschreibt alle notwendigen zu vermittelnden Inhalte, die für eine ordnungsgemäße Ladungssicherung notwendig sind.
Der Ausbildungsnachweis:
Eine abschließende Prüfung für Kraftfahrer auf dem Gebiet der Ladungssicherung würde den allgemeinen Rahmen sprengen und am Ziel vorbeischießen. Das Thema ist dafür viel zu umfangreich und individuell. Um dennoch einen guten Ausbildungerfolg und Nutzen für den Alltag zu erzielen werden alle Grundlagen vermittelt. Es wird mit Vorurteilen aufgeräumt, wie z. Bsp. "das ist so schwer, das bewegt sich nicht". Es werden physikalische Gesetze (be)greifbar dargestellt. Was der Mensch anfassen kann, versteht er besser. Es werden die unterschiedlichsten Möglichkeiten einfach dargestellt und in praktischen Übungen selbst angewandt.

Auszug der Inhalte:

  • 1. Gesetzliche Grundlagen
  • 2. Verantwortlichkeiten und Pflichten 
  • 3. Richtlinien und Normen zur Ladungssicherung 
  • 4. Physikalische Grundlagen der Ladungssicherung 
  • 5. Reibungskräfte und Reibbeiwerte µ
  • 6. Innere Festigkeit und Steifigkeit der Ladeeinheiten 
  • 7. Standsicherheit (Kippgefahr der Ladung) 
  • 8. Zurrmittel und Hilfsmittel zur Ladungssicherung 
  • 9. Ladungssicherungsmethoden 
  • 10. Beladungsoptimierung 
  • 11. Geprüfte Fahrzeugaufbauten 
  • 12. Prüfverfahren an Fahrzeugaufbauten zur Ladungssicherung 
  • 13. Stückguttransport 
  • 14. Beispiele aus der Praxis (Stahlcoil, Papierrollen, Baustahlmatten, Bauelementtransport, Luftsacksicherung, Schwertransport, Kleintransporter, Trenngitter in Pkw, Getränketransport, Abroll- und Absetzkipper, Langmaterial)
  • 15. Checkliste zur Ladungssicherung 

Auch hier bestimmt Ihr Alltag die Schwerpunkte der Fortbildung.