Ausbildungen / Erdbaumaschinen

Baumaschinenausbildung

Ganz gleich ob Tiefbauer, Landschaftsgestalter oder auf dem Bau, jeder der hin- und wieder einen "Erdbaugerät" führt muss dazu eine Befähigung besitzen. Alle Fahrer müssen mit den besonderen Bedingungen eines Baggers, Laders oder Bodenverdichters vertraut sein, denn diese bringen Unfallquellen und Gefahren für alle Beteiligten des Arbeitsalltags.

Um bei einem Arbeitsunfall mit einem Erdbaugerät, ganz gleich welcher Art, vom gesetzlichen Unfallversicherer, der Berufsgenossenschaft, auch Schadenersatzansprüche geltend machen zu können, ist eine bestimmt Ausbildung vorgesehen. Diese ist durch die BG festgehalten.

Aus verschiedenen berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen, Informationen und Vorschriften sowie der UVV ergibt sich, dass jeder Betrieb, der Erdbaugeräte betreibt, über Fahrer verfügen muss, die mit diesen Maschinen vertraut sind.

"Wer einen Führerschein besitzt, ist nicht allein deshalb schon befähigt, Baumaschinen zu führen."
Mit Erdbaumaschinen lassen sich Erdreich, Gestein und anderen Materialien lösen, aufnehmen, transportieren und abschütten. Diese Aufgaben sind andere als im Straßenverkehr. Hinzu kommen die unterschiedlichen Arten der Maschinen - Schwerpunktlage, Lenkung, Anbaugeräte und deren Bedieneinrichtungen, Antriebe über Kette und andere technische Einrichtungen erfordern besondere Kenntnisse und Fertigkeiten.

Verständlich, dass nicht jeder, auch wenn er schon lange einen Kraftfahrzeug- Führerschein besitzt, mit einem Baugerät fahren darf. Er würde sich und andere in Gefahr bringen.